Die Einspeisevergütung betrifft den nach den jeweiligen gesetzlichen Bedingungen ins Netz abgegebenen Solarstrom. Sie ist von Dachpacht, Eigenverbrauch und einer individuellen Stromlieferung zu unterscheiden.
Ausgewiesene Sätze für kleine Gebäudeanlagen
Für Gebäudeanlagen bis 10 kW nennt die Bundesnetzagentur für Inbetriebnahmen vom 1. August bis 31. Dezember 2026 eine Vergütung von 7,70 ct/kWh bei Teileinspeisung und 12,22 ct/kWh bei Volleinspeisung. Diese Werte sind keine Pachtzahlung und gelten nicht pauschal für jede Anlagengröße oder jeden Inbetriebnahmetermin.
Für größere Anlagen, Sonderkonstellationen und spätere Termine müssen die jeweils gültigen Tabellen und gesetzlichen Bedingungen gesondert geprüft werden.
Was gilt für spätere Termine?
Für die Förderhöhe sind insbesondere Inbetriebnahmezeitpunkt, Anlagengröße und Betriebsmodell maßgeblich. Die Bundesnetzagentur weist derzeit Fördersätze für Inbetriebnahmen bis zum 31. Dezember 2026 aus. Über eine Nachfolgeregelung wird parlamentarisch beraten. Ein Kabinettsentwurf ist noch keine verlässlich feststehende Förderbedingung für Dein Projekt. Prüfe vor einer Investition den dann geltenden Rechtsstand und mögliche Übergangsregelungen. Die Dachverpachtung selbst begründet keinen automatischen Anspruch des Eigentümers auf eine EEG-Zahlung.
Was heißt das für Deine Planung?
Vergleiche Eigenverbrauch, Einspeisung, Investitionskosten und laufende Kosten auf Basis derselben Annahmen. Eine Modellrechnung ist keine garantierte Rendite. Bei der Dachverpachtung regelt Dein Vertrag die Gegenleistung für die Fläche; die Förderung der Anlage ersetzt keine vertragliche Pachtvereinbarung.
Quelle und aktuelle Tabellen: Bundesnetzagentur – EEG-Förderung. Ergänzend: § 49 EEG. Quellenstand: 7. November 2026.